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Gedenkkundgebung: 20. Jahrestag des Mordes an Kurt Schneider in Lichtenberg

Gedenkkundgebung anlässlich des Mordes an Kurt Schneider vor 20 Jahren Kundgebung: 06.10.2019 | 14.00 Uhr | Rudolf-Reusch-Straße (auf Höhe des ehemaligen Urnenfriedhofs) Infoveranstaltung: 04.10.2019 | Plattenkosmos (Magdalenenstraße 19, Lichtenberg) | FB-Event Kurt Schneider wurde in der Nacht vom 5. zum 6. Oktober 1999 von einer Gruppe Neonazis in der Nähe des Lichtenberger Rathauses ermordet. Wie auch bei so vielen anderen rechten Übergriffen, wurden beim Tod von Kurt Schneider die menschenverachtenden Motive der Täter*innen zunächst nicht beachtet und der Vorfall nicht als rechter Mord gelistet. Dank einer Studie der Wissenschaftler*innen des Zentrums für Antisemitismusforschung der TU Berlin wurde er als Todesopfer […]

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12. Mai 1989: Ufuk Şahin wird im Märkischen Viertel von einem Rassisten erstochen

Ufuk Şahin wurde nur 24 Jahre alt. Am 12. Mai 1989 wurde der Vater, Ehemann und Freund, Bruder und Sohn, ein Berliner Facharbeiter türkischer Herkunft im Wilhelmsruher Damm im Märkischen Viertel fast vor seiner eigenen Haustür von dem 29-jährigen Rassisten Andreas Sch. erstochen. Die Tat löste in der Stadt heftige Reaktionen und Diskussionen über die rassistische Stimmung aus, die von vielen für den Tod von Ufuk Şahin mit verantwortlich gemacht wurde. Şahin zog als Fünfjähriger mit seinen Eltern aus der Türkei nach West-Berlin, wo er erfolgreich die Realschule absolvierte und Schlosser lernte. Er hatte mehrere Geschwister. Ufuk Şahin heiratete und […]

Günter Schwannecke

Über Günter Schwannecke

Günter Heinrich Hermann Schwannecke war ein bekannter, zeitgenössischer Kunstmaler, lebte und wirkte u.a. in Berlin und Braunschweig. Im August 1992 wurde er in Berlin von einem Neonazi ermordet. Anschließend geriet er überwiegend in Vergessenheit. Heute erkennen ihn die Bundesregierung und der Berliner Senat nicht als Todesopfer rechter Gewalt an. Günter Schwannecke wurde am 6.Juli 1934 in Braunschweig geboren. Dort ging er auf das Gymnasium Raabeschule, das er wohl frühzeitig verließ. Von 1950 bis 1953 machte er eine Ausbildung zum Positivretoucheur. In den Jahren 1954 bis 1955 studierte er an der Werkkunstschule Braunschweig bei Bruno Müller-Linow. Er erhielt ein Begabtenstipendium für […]

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In Gedenken an Beate Fischer – 1994 von Neonazis ermordet

Niemand ist vergessen! In Gedenken an Beate Fischer – 1994 von Neonazis ermordet Aufruf zum Gedenken am 23. Juli 2019 Dienstag, 23. Juli um 18 Uhr Residenzstr. Ecke Emmentaler Str. U-Bhf. Residenzstr. | Berlin-Reinickendorf Kopiervorlagen (A4) Hintergrund: schwarz & weiss Am 23. Juli 1994 wurde Beate Fischer von drei jungen Neonazis nach stundenlanger Vergewaltigung und Folter ermordet. Die zu diesem Zeitpunkt 32 Jahre alte Beate Fischer kam aus Weißensee und war Mutter zweier Kinder. Beate Fischer war zudem Sexarbeiterin. Ihr Todestag jährt sich in diesem Jahr zum 25. Mal.

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Gedenkdemo für Dieter Eich – Gegen Nazis und Sozialchauvinismus!

In Gedenken an Dieter Eich Vor 19 Jahren von Nazis in Berlin-Buch ermordet ermordet Demonstration: Fr. 24. Mai 2019 | 17.00 Uhr | S-Bhf. Buch Anreise aus der Innenstadt: 16:30 Uhr S-Bhf. Gesundbrunnen In der Nacht vom 23. auf den 24.05.2000, feierten vier Jungnazis eine Wohnungseinweihungsfeier. Bereits vor Beginn der Feierlichkeit beleidigten sie beim Alkoholeinkauf einen Migranten und brüllten »Sieg heil!«-Rufe aus dem Fenster der Wohnung. Im Laufe des Abends beschlossen sie „einen Assi zu klatschen“ und verprügelten den damals 60 jährigen Dieter Eich, welcher im selben Aufgang wohnte. Dieser war zu jenem Zeitpunkt erwerbslos und galt im Viertel als […]

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In Gedenken an Ufuk Şahin – Ufuk Şahin anısına miting

In Gedenken an Ufuk Şahin Vor 30 Jahren, am 12. Mai 1989, am 12. Mai 1989, von einem Rassisten im Märkischen Viertel ermordet. So. 12. Mai 2019 – Kundgebung 13 Uhr – Wilhelmsruher Damm 224-228 – U/S-Bhf. Wittenau (U8-Endhaltestelle, S1, S26)   Aufruf in türkisch und deutsch Am 12.05.1989 wird Ufuk Şahin, ein 24 jähriger Berliner, Vater eines 2jährigen Sohnes, im märkischen Viertel auf dem Fußweg vor dem Haus Wilhelmsruher Damm 224 von einem Rassisten aus der Nachbarschaft erstochen. Der Nachbar offenbart bei der Tat und auch wieder im späteren Prozess seine rassistischen Motive. Unmittelbar nach dem Mord organisieren Angehörige, […]