Günter Heinrich Hermann Schwannecke war ein bekannter, zeitgenössischer Kunstmaler, lebte und wirkte u.a. in Berlin und Braunschweig. Am am 29. August 1992 wurde er, damals obdachlos, in Berlin-Charlottenburg von einem Neonazi niedergeschlagen. Er bewies zuvor Zivilcourage, indem er sich sich zusammen mit dem ebenso wohnungslosen Künstler Hagen Knuth einmischte, als die beiden Neonazis Norman Z. und Hendrik J. dort Menschen mit Migrationsgeschichte rassistisch beleidigten und vertrieben.
Günter Schwannecke starb am 5. September 1992 an den Folgen von Schädelbruch und Hirnblutungen.

 

 

 

 

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  • Über Günter Schwannecke (01.08.2019) – Günter Heinrich Hermann Schwannecke war ein bekannter, zeitgenössischer Kunstmaler, lebte und wirkte u.a. in Berlin und Braunschweig. Im August 1992 wurde er in Berlin von einem Neonazi ermordet. Anschließend geriet er überwiegend in Vergessenheit. Heute erkennen ihn die Bundesregierung und der Berliner Senat nicht als Todesopfer rechter Gewalt an. Günter Schwannecke wurde am 6.Juli 1934 in Braunschweig geboren. Dort ging er auf das Gymnasium Raabeschule, das er wohl frühzeitig verließ. Von 1950 bis 1953 machte er eine Ausbildung zum Positivretoucheur. In den Jahren 1954 bis 1955 studierte er an der… (Weiterlesen…)

Hintegrundtext zum Mord an Günter Schwannecke
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